#8 Australia – Melbourne

Hey

Nach einem kurzweiligen Flug mit Virgin Australia bin ich abends in Melbourne gelandet. Melbourne liegt in einer anderen Zeitzone als Perth. Dadurch habe ich eigentlich den grössten Teil des Tages im Flugzeug verbracht, obwohl der Flug nur knapp drei Stunden gedauert hat und ich kurz nach dem Mittag in Perth gestartet bin. Die neue Zeitdifferenz zur Schweiz beträgt + 10 Stunden.

Melbourne liegt im Südosten von Australien im Staat Victoria. Die Bevölkerung von Melbourne liegt bei 4’851’000 (Stand 2017) Personen. Im und um den CBD (Central Business District) liegen die meisten Sehenswürdigkeiten. Die anderen sind sie gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Im CBD gibt es eine Free-Tram-Zone, in welcher die Trams gratis benutzt werden können.

Unterkunft in Melbourne:
– Nomads Melbourne, 196-198 A’Beckett St.

In Melbourne habe ich mir viel Zeit gelassen. Ich bin am 1. Dezember abends gelandet und hatte anschliessend Zeit bis am 4. Dezember abends, bis die Tour mit einem Willkommens-Meeting begann. So habe ich mich mehrheitliche einfach treiben lassen und habe mich dort hingesetzt, wo es mir gefallen hat. Am ersten Tag bin ich ein wenig herumgewandert und habe mir einen Überblick über die Stadt gemacht. Viele Plätze waren weihnachtlich dekoriert und haben viele Menschen angezogen. Es ist schön, mit anzusehen, wie viel Freude die Kinder an einem dekorierten Weihnachtsbaum haben. Durch die neuerliche Zeitverschiebung war mein Magen und mein Kopf komplett durch den Wind und mein Mittagessen habe ich irgendwann am Nachmittag zu mir genommen. Für den zweiten Tag habe ich mir das MCG (Melbourne Cricket Ground) vorgenommen. Es ist das zehntgrösste Stadium der Welt und das grösste in Australien mit  100’024 Sitzplätzen und einer Feldgrösse von 171 x 146 m. Es wurde 1853 gebaut und war Teil der Olympischen Spiele 1956, der Commonwealth Games 2006 und des Cricket World Cups 1992 und 2005. Es wird hauptsächlich für Cricket und Australian rules football genutzt. Seit einiger Zeit findet der Final im Australian rules football im MCG statt. Beim Final am 29. September 2018 zwischen den West Coast Eagles und Collingwood Football Club waren 100’022 Personen live im Stadium dabei und erlebten ein sehr spannendes und enges Spiel mit dem glücklichen Ende für die Eagles (79 – 74).

Auszug der Regeln gemäss Wikipedia:


Feld
Das Spielfeld ist 135–185 m lang und 110–155 m breit. Das zentrale Anstoß-Quadrat (centre square) ist 50 m × 50 m groß. Die gebogene 50-m-Linie ist 50 m vom Tor entfernt. Die Torpfosten stehen 6,40 m auseinander.
Teams und Positionen
Pro Mannschaft sind 18 Spieler auf dem Feld erlaubt. Bis zu vier weitere Auswechselspieler sitzen auf der Reservebank, die im fliegenden Wechsel auf den Platz kommen können. Es gibt weder eine Abseitsregel noch in den Regeln festgeschriebene Positionen, insbesondere keinen Torwart.
Spieldauer und Schiedsrichter
Ein Spiel besteht aus vier Vierteln. In der AFL werden 20 Nettominuten pro Viertel gespielt. Damit ist die Gesamtspieldauer länger als in jeder anderen Fußballart. Die genaue verbleibende Zeit ist am Spielende weder den Spielern noch den Zuschauern bekannt, sie wissen lediglich dass sie x Minuten in der Nachspielzeit sind und können vermuten, wann die Schlusssirene durch den Zeitnehmer ausgelöst wird. Spiele werden durch Schiedsrichter geleitet. Die Schiedsrichter (aufgrund des großen Feldes und schnellen Spiels auf Profiebene 3 Hauptschiedsrichter, 2 Torschiedsrichter und 4 Linienrichter) sorgen zudem für schnelles und flüssiges Spiel, indem sie z. B. für die schnelle Ausführung von Freistößen sorgen.
Pässe
Der Ball kann per Fuß (Schuss), Faust (Handpass) oder Schlag mit der offenen Hand (Tap) in jede Richtung gespielt werden. Er darf aber unter keinen Umständen geworfen werden. Werfen ist in den Regeln sehr weit ausgelegt. Im Wesentlichen ist damit aber jede Art von Ballberührung mit der offenen Hand gemeint, die den Ball nicht schlägt, sondern führt. Man darf den Gegner auf den Boden werfen (tacklen) wenn er versucht zu passen.
Fouls
Es ist einem Spieler erlaubt,  mit dem Ball zu laufen, solange der Ball alle 15 m den Boden berührt oder geprellt (bouncing) wird. Gegenspieler können den ballführenden Spieler stoßen (bump) oder fassen (tackle). Der Spieler mit Ball muss den Ball sauber, d. h. regelkonform, abspielen, sonst riskiert er, wegen Ballhaltens (holding the ball) bestraft zu werden. Getacklet werden darf nur zwischen Schulter und Knie und auch nur der Spieler, der im Ballbesitz ist.
Ballbesitz
Abgesehen von Freistößen oder wenn der Schiedsrichter den Ball hat, um einen Einwurf oder Schiedsrichterball (ball up) zu machen, ist der Ball immer umstritten bzw. vakant und Spieler beider Seiten können in Ballbesitz kommen.
Punkte
An jedem Ende des Spielfeldes befinden sich vier vertikale Stangen. Die beiden mittleren sind die Tor-Pfosten (goal posts) und die kleineren zu jeder Seite die Neben-Pfosten (behind posts). Ein Tor wird erzielt, wenn der Ball vom angreifenden Team in irgendeiner Höhe (d. h. auch höher als die Torpfosten) zwischen den Torpfosten hindurch geschossen wird. Dabei darf er auch den Boden berühren, jedoch weder Mit- noch Gegenspieler. Ein Behind wird erzielt, wenn der Ball die Linie zwischen Tor- und Neben-Pfosten überquert, wenn der Ball einen Torpfosten berührt oder der Ball von irgendeinem Körperteil außer dem Fuß berührt wurde, bevor er die Torlinie überquert hat. Schießt ein Spieler in sein eigenes Tor (ob absichtlich oder nicht), so zählt dies ebenfalls nur ein Behind (rushed behind). Ein Tor zählt sechs Punkte, ein Behind einen. Das Team, das am Ende des Spieles die meisten Punkte hat, hat gewonnen.“

Eine Führung im MCG ist ihr Geld auf jeden Fall wert. Während der Führung kann man in einem abgesperrten Bereich auf den Rasen treten, die Tribünen auf verschiedenen Balkonen besichtigen, die VIP Bereiche inkl. Logen besuchen und  sogar die Räumlichkeiten der Spieler anschauen.  Nach der Führung kann man im Untergrund des Stadiums das Nationale Sport Museum besuchen, welches sehr informativ ist und sogar einige Sachen ausprobiert werden können. So kann zum Beispiel ein Football Ball geschlagen werden. Um zum Melbourne Cricket Ground zu gelangen, läuft man ein kurzes Stück am Yarra River entlang und sieht das Tennisgelände rund um die Rod Laver Arena, in welcher im Januar die Australian Open gespielt werden. Nach dem Sport-Vormittag habe ich mir am Nachmittag noch die Seitengassen von CBD angesehen.

Am letzten Tag in Melbourne habe ich noch einige Dinge besorgen müssen. So zum Beispiel ein Schlafsack und verschiedene Kleinigkeiten. Am Nachmittag besuchte ich noch den Queen Victoria Market, eine grosse und sehr berühmte Markthalle in Melbourne, die unmittelbar hinter dem Hostel liegt. Leider habe ich es nie während den Marktzeiten geschafft, sondern nur die leere Halle gesehen, was aber auch sehr beeindruckend ist. Nun war es schon Zeit, meine Gruppe für den nächsten Monat kennenzulernen. Mehr über die Tour ab dem nächsten Beitrag. Meiner Meinung nach sind drei resp. vier Tage für eine Stadt wie Melbourne völlig ausreichend. Natürlich gibt es auch in Melbourne noch Aussenquartiere, welche einen Besuch verdient hätten. Ich habe mich jedoch auf die Innenstadt konzentriert und die Zeit alleine genossen.

Bis baud

Anna 🙂

Skyline Melbourne
Tennisgelände inkl. Rod Laver Arena
Sitzreihen Melbourne Cricket Ground
Rasen Melbourne Cricket Ground
Skyline Melbourne vom VIP Bereich des Melbourne Cricket Grounds
Tram in Melbourne
Bourke St. Mall mit Weihnachtsdekoration
Seitenstrasse Melbourne CBD
Chinatown Melbourne
Queen Victoria Market
Queen Victoria Market mit Weihnachtsdekoration
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