#13 Australia – Cairns

30.12.18 / 12:00

Hello!

Tour Complete Australia, G’Adventures
4. – 31. Dezember 2018
Melbourne – Cairns

Part 4 – Brisbane bis Cairns 

Day 21: (Fraser Island)

  • Rainbow Beach (Vorräte auffüllen und Fahrzeug wechseln)
  • 4 x 4 Truck
  • Überfahrt nach Fraser Island
  • Wrack SS Maheno
  • Strand, Autobahn und Flugplatz
  • Relaxen
  • Tacos
  • Fraser Island Beach Camp Eco Retreat
  • Sterne bewundern

Day 22: (Noosa) Christmas Eve (Heiligabend)

  • Lake McKenzie (Fraser)
  • Rainforest Walk (Fraser)
  • Überfahrt nach Rainbow Beach
  • Umpacken (schon wieder…)
  • Steak mit Pommes und Salat
  • Habitat Noosa Everglades Eco Camp, Boreen Point
  • Geburtstagsparty

Day 23: (Airlie Beach) Christmas Day (Weihnachtstag)

  • Fahrt zurück nach Brisbane
  • Flug von Brisbane nach Airlie Beach
  • Weihnachten am Strand
  • Weihnachtsessen „Chicken Schnitzel mit Pommes und Salat“ Nr. 5
  • Strand Party
  • Base Backpackers Airlie Beach, 336 Shute Harbour

Day 24: (Whitsunday Island)

  • Brunchen
  • An Bord des British Defender (Segelschiff) gehen
  • Süsswasser-Wasserfall
  • Pouletsteak mit Salat
  • Schlafen auf dem Schiff
  • British Defender

Day 25: (Whitsunday Island)

  • Hill Inlet
  • Whithaven Beach
  • Schnorcheln
  • Piraten Party
  • BBQ mit verschiedenen Beilagen
  • eher stürmische Nacht
  • British Defender

Day 26: (Airlie Beach)

  • Schnorcheln um 7.00 Uhr 
  • Rückfahrt nach Airlie Beach
  • Duschen und Mittagessen
  • Relaxen
  • Chicken Schnitzel mit Pommes und Salat
  • Welcome Back Party
  • Base Backpackers Airlie Beach, 336 Shute Harbour

Day 27: (Cairns)

  • Treffpunkt um 05:00 Uhr
  • Zug hat 2.5h Verspätung
  • 10 Stunden Zugfahrt (Spirit of Queensland Rail)
  • Regen in Cairns
  • Spaghetti Bolognese
  • Cairns Central YHA, 20-26 McLeod St.

Day 28: (Cairns)

  • Brunch
  • Lagoon
  • Wäsche machen
  • Steak mit Pommes und Salat
  • Big Night out (Letzter Abend / Nacht zusammen)
  • Cairns Central YHA, 20-26 McLeod St.

Zusatztag 1: (Cairns) New Years Eve (Silvester)

  • Brunch
  • Vorbereitungen Silvester
  • Shopping
  • Büroarbeit
  • Penne mit Spinat, Tomaten und Käse
  • Silvester Party
  • Cairns Central YHA, 20-26 McLeod St.

Zusatztag 2: (Flugzeug) New Years Day (Neujahrstag)

  • Flug Cairns – Sydney (Virgin Australia)
  • Flug Sydney – Auckland (Air New Zealand)

Fortsetzung folgt…

Goodbye Australia, see ya soon 🙂

Anna 

4 x 4 Truck – Fraser Island
Strand, Autobahn und Flugplatz
Wrack SS Maheno – Fraser Island
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Gruppenbild Lake McKenzie – Fraser Island
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Lake McKenzie – Fraser Island

 

Regenwald – Fraser Island
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Weihnachten am Strand – Airlie Beach
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Gruppenbild British Defender – Whitsunday Island
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Gruppenbild Hill Inlet – Whitsunday Island
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Hill Inlet – Whitsunday Island
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#12 Australia – Brisbane

Hey

Tour Complete Australia, G’Adventures
4. – 31. Dezember 2018
Melbourne – Cairns

Part 3 – Uluru bis Brisbane

Day 14: (Sydney)

  • Orientierungsspaziergang, mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sydney
  • Nachmittagsausflug an den berühmten Bondi Beach
  • Grundvorrat aufstocken (Kosmetika, Snacks, etc.)
  • Wäsche waschen und umpacken (zum gefühlt 100’000 mal :-))
  • Penne mit Spinat, Tomaten und Speck
  • Lichtshow am Sydney Opera House
  • Wake up Sydney, 509 Pitt St.

Day 15: (Tamworth)

  • Weindegustationen Hunter Valley
  • Tamworth (Big golden guitare)
  • Lawn Bowl Turnier (eine typische englische / australische Sportart)
  • Chicken Schnitzel mit Pommes und Salat Nr. 4
  • Pub Quiz
  • Tamworth YHA, 169 Marius St.

Day 17: (Yamba)

  • Wasserfall (irgendwo im niergendwo)
  • Strand Yamba
  • Pad Thai
  • Strand Party
  • Pacific Hotel, 18 Pilot St.

Day 18: (Byron Bay)

  • Kurze Surfstunde (abgebrochen wegen starker Strömung und giftigen Quallen)
  • Lange Mittagspause
  • Strand Byron Bay
  • Burger mit Pommes
  • Wake up Byron Bay, 25 Childe St. (top)

Day 19: (Byron Bay)

  • Freier Tag
  • Brunchen 
  • Relaxing
  • Penne mit Ratatouille
  • Wake up Byron Bay, 25 Childe St.

Day 20: (Brisbane)

  • „Sonnenaufgang“ beim Leuchtturm von Byron Bay (Most easterly point of the australian mainland)
  • Grenzübergang NWS (New South Wales) -> QLD (Queensland)
  • Einkaufen in Brisbane
  • Sushi
  • Base Backpackers Brisbane Uptown, 466 George St.

Liebe Grüsse

Anna

 

St. Mary Kirche – Sydney
Sydney Opera House und Harbour Bridge
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Gruppenbild mit zwei asiatischen Touristen
Harbour Bridge –  Sydney
Lichtshow Sydney Opera House
Big golden guitar – Tamworth
Wasserfall
Leuchtturm Byron Bay

#11 Australia – Uluru

Hallo zäme

Tour Complete Australia, G’Adventures
4. – 31. Dezember 2018
Melbourne – Cairns

Part 2 – Adelaide bis Uluru

Day 6:
Ein wiederum eher harmloser Start, mit Frühstück um 07:00 Uhr und Abfahrt um 07:30 Uhr. Unser neuer Guide ist Karly, Australierin. Sie ist gemäss Aussage von Sean der erfahrenste Guide in Australien. Zum Start in unsere Outback-Abenteuer haben wir Adelaide verlassen und sind Richtung Norden gefahren. Nach etwa zwei Stunden haben wir unsere erste Pause gemacht. Dort haben wir uns mit Snacks und Mittagessen eingedeckt bevor wir weiter gefahren sind. Eigentlich war vor dem Mittag eine Weindegustation im Clare Valley geplant. Diese konnte leider nicht durchgeführt werden, da die Weinbauern nicht gerne Backpackers am Sonntag bewirten. Aus diesem Grund hat Karly im Liqourstore Weine von diesem Weinbauer gekauft und trotz des absoluten Alkoholverbots in Australien haben wir  an einem Picknickplatz eine private Weindegustation durchgeführt. Die Weine waren sehr gut und Karly hat die Informationen zu den Weinen professionell weitergegeben. Nach einer kurzen Fahrt am Nachmittag sind wir bereits kurz vor vier an unserem Tagesziel Quorn angekommen. Quorn ist ein Städtchen, wie es sie vermutlich noch zu hunderten in Australien gibt. Einige wenige Häuser, ein Pub und zwei bis drei Läden. Nach einem kurzen Aufenthalt sind wir weiter zu einer Schlucht gefahren, in welcher wir eine etwa einstündige Wanderung gemacht haben. Nach dieser Wanderung, bei welcher wir einige Kängurus gesichtet haben, sind wir wieder zurückgefahren. Dabei haben wir viele Emus auf und neben der Strasse gesehen. Emus sind ähnlich wie Kängurus und springen eher vors Auto anstelle von diesem weg. Ausserdem rennen sie wie verrückt im Kreis und sobald der Automotor ausgeschaltet ist, laufen sie gemütlich davon. Nach einem leckeren Abendessen im Pub (Fish’n Chips) haben wir uns die Zeit mit Kartenspielen vertrieben. Man merkte gut, dass der Empfang der meisten Handys langsam schlecht wurde :-).
– Austral Inn, 16 Railway Terrace

Day 7:
Es war soweit: Das richtige, authentische Australien wartet auf uns und damit auch die Zeit des frühen Aufstehens. Zum einen mussten wir an den meisten Tagen ein relativ grosse Strecke zurücklegen und zum anderen muss man in Australien die kühle Zeit am Vormittag dazu nutzen. Wer will schon bei über 40°C in einem Bus sitzen. Dazu kommt noch, dass bei unserem Bus die Klimaanlage nicht zu 100 % funktionsfähig war. Wir haben die Hoffnung nicht verloren, dass uns Gloria (unser Bus) mit funktionierender Klimaanlage bis nach Alice Springs bringt. Bei G’Adventures ist es üblich, dass die Fahrzeuge Namen erhalten. Diese sollten ausserdem mit dem Buchstaben G beginnen. Je nach Guide kommt auch noch die Regel, dass das Fahrzeug weiblich ist ☺. So haben wir unseren Bus ziemlich schnell Gloria genannt.

Der Start in Quorn war somit früh. Mit Frühstück um 5:15 Uhr und Abfahrt dementsprechend um 6 Uhr. Da es in Quorn keine Tankstelle gibt, haben wir uns auf den Weg nach Hawker gemacht. Dort gibt es ausser einer Tankstelle und eines Campingplatzes nur einige wenige Häuser. Nachdem Bus und Passagiere wieder gestärkt waren, sind wir die kurze Strecke bis zum Wilpena Pound Visitor Center gefahren. Dort haben wir eine etwa 2.5 stündige Wanderung in den Wilpena Pound gemacht. Der Wilpena Pound gehört zu dem Hügelzug der Flinders Range, der den Kontinent vertikal durchquert. Der Pound ist berühmt, weil er wie ein natürliches Amphitheater aussieht und es innerhalb sehr viel Grün gibt; dies im Gegensatz zur Natur rund um Wilpena Pound. Anschliessend haben wir ein verfrühtes Mittagessen in der Nähe des Visitor Centers genossen. Noch waren die Zutaten für die Wraps einigermassen gekühlt. Nach dem Essen hatten wir noch ca. 1.5h Fahrt vor uns, welche die meisten von uns mit Schlafen verbracht haben. In Blinman, unserem Quartier für die Nacht, leben zwischen 30 und 35 Personen. Die Lebensmittelversorgung wird per Wocheneinkauf und Lastwagenlieferung erledigt. Durch die frühe Ankunft in Blinman hatten wir eine Art freien Nachmittag, wobei es in Blinman nicht viel zu sehen gibt – eigentlich nur ein Pub und eine Museumsmine. So erkundeten die meisten die Mine, andere machten ein Nickerchen und der Rest fand sich im Pub wieder. Durch die Wanderung und hauptsächlich durch die ungewohnte Temperatur waren wir total kaputt. Glücklicherweise hat die Klimaanlage in unserem Sechser-Zimmer gut funktioniert. Vor dem Abendessen haben wir einige Spiele gespielt und an unseren diversen Schriftstücken gearbeitet. Im Anschluss an das Abendessen im Pub (Chicken Schnitzel Nr. 2) haben wir einen nicht vorhanden Sonnenuntergang vom Hügel aus beobachtet und sind dann früh ins Bett gegangen.
– North Blinman Hotel, 1 Mine Road

Day 8:
Es erwartet uns ein langer Tag im Bus. Google Maps gibt eine Zeit von 12.5h bei 422km an. Effektiv haben wir nicht so lange gebraucht. Start war wie am Vortag um 6:00 Uhr. Die Sonne geht um diese Zeit gerade auf und die Temperatur steigt sofort an. Noch vor der Abfahrt hat Karly unsere Heckscheiben mit Karton und Klebeband verklebt. Dadurch wird die Gefahr für Steinschlag auf den nicht asphaltierten Strassen gehemmt. Denn die Steine werden von den Hinterreifen aufgewirbelt und an den Anhänger geschleudert von dort spicken sie an die Heckscheibe und können je nach Grösse dort Schäden verursachen. Direkt nach Blinman hatten wir unsere Premiere auf eben diesen nicht asphaltierten Strassen. Zuerst sind wir über die Hügel bis nach Leigh Creek gefahren. Dabei muss man in den frühen Morgenstunden wirklich acht vor den Kängurus geben. Nur auf dieser Strecke haben wir Dutzende so genannte „roadkill“ gesehen. Dabei handelt es sich um alle Tiere, welche auf der Strasse angefahren wurden und dabei oder später am Strassenrand getötet wurden. In Leigh Creek haben wir unsere Pause gemacht und sind anschliessend nach Lyndhurst gefahren. Dort lebt ein Einsiedler, welche eine spezielle Art Kunst macht. Sogar ein eigenes Alphabet hat er entwickelt. Er hat uns eine kurze Vorführung seines Handwerks gegeben. Wer interessiert ist an der Arbeit dieses Mannes: Er heisst Talc Alf und hat einen eigenen Youtube Kanal! Nach der kurzen Vorführung haben wir uns rasch wieder in den kühlen und vor allem fliegenfreien Bus verzogen. Mittagspause haben wir im grössten Ort der Region gemacht, in Marree. Die Wraps zum Mittagessen waren immer sehr gut, aber nach einigen Tagen hat man definitiv genug davon. Es ist schlussendlich ein sehr einfaches Mittagessen. Wrap mit Schinken oder Salami, Humus, Tomaten, Gurken, Salat, Käse und diversen Saucen. Warum nicht mal unsere klassischen Sandwiches gegen einen Wrap eintauschen? Wie in jedem Ort gibt es auch in Marree ein Pub. Dort haben wir uns ein kühles Getränk gekauft und dabei das kleine Museum im Pub besichtigt. Wichtige Regel im Outback: Pro Tag und Person muss mindestens 3 Liter Wasser getrunken werden. Eine Kopfbedeckung mit Schirm (Cap oder Cowboyhut) ist Pflicht. Wir hatten sogar die Auflage, dass wir jeden Abend eine Elektrolyt-Tablette auflösen und trinken mussten. Dies um die durchs Schwitzen verlorenen Salze etc. wieder einzunehmen. Es lohnt sich, diese „Anweisungen“ umzusetzen. Nach der kurzen Mittagspause sind wir auf dem Oodnadatta Track weiter Richtung Norden gefahren. 

„Diese Strecke ist eine traditionelle Handelsroute der indigenen Stämme entlang derer sich eine Reihe von Quellen befinden, die aus dem Großen Artesischen Becken gespeist werden. Später wurde diese Route – wegen der Verfügbarkeit von Wasser – für die Overland Telegraph Line (OTL) und die Central Australian Railway als ursprüngliche Route des Ghans gewählt. Noch heute findet man viele Überreste von Gleisanlagen und Telegraphenstationen entlang der Strecke.“ –Text z.T. aus Wikipedia übernommen.

Für die Nachmittagspause haben wir am Lake Eyre Halt gemacht. Der Lake Eyre ist der grösste See und ausserdem der tiefste Punkt Australiens. Im Salzsee verbleibt immer ein wenig Wasser, nur etwa alle drei Jahre kommt es durch starke Regenfälle zu einem Pegelstand von 1.5 Meter und ca. einmal pro Jahrzehnt zu einem Pegelstand von 4 Meter. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt sind wir endlich in William Creek angekommen. Dort leben zwischen 3 und 5 Personen. Es gibt drei Häuser, ein Pub und einen Campingplatz resp. Motel (im Pub). Im Pub wird alles verkauft, was man fürs tägliche Leben braucht, ausserdem ist dort auch die Funkstation. Internetempfang gibt es nicht. Die Schlafcontainer, unser Quartier für die Nacht, sind praktisch eingerichtet. Nur ist es leider bei unserer Ankunft sehr heiss. Die Klimaanlage haben wir sehr schnell eingeschaltet☺. Bis zum Abendessen haben wir uns die Zeit im Pub bei einem Gespräch mit einer Einwohnerin verbracht. Im Pub ist an der Decke Diverses angepinnt: Geld aus der ganzen Welt, Visitenkarten, Kreditkarten, Polizei- / Feuerwehrabzeichen und sogar ID’s und Pässe. Nach dem Essen (Lasagne) haben wir uns wieder mit unseren Spielkarten beschäftigt. Als Katy und ich zurück zu unserm Container gingen, traf uns der Schlag, die Temperatur war nicht gesunken und es gab kaum Luft zum Atmen. Zum Glück war niemand sonst dort und wir konnten in ein anderes Zimmer wechseln.
– William Creek Hotel

Day 9:
Am heutigen Tag mussten wir mal nicht so früh aufstehen. Die Abfahrt war für 07:00 Uhr geplant. Weil es jedoch nach Regen aussah, hat Karly beim Frühstück gedrängt und so sind wir bereits kurz nach halb sieben losgefahren. Der Grund für ihre Eile war, dass das Fahren auf nicht asphaltierten nassen Farbahnen mit vollem Bus inkl. Anhänger sehr gefährlich ist. Wenn der Regen schon früher in William Creek eingetroffen wäre, hätten wir den Anhänger zurücklassen müssen. Zum Glück sind wir jedoch ohne grosse Regenschauer bis ans Ende der nicht asphaltierten Strassen gekommen. Nach gut drei Stunden Fahrt sind wir in Coober Pedy angekommen. Als erstes haben wir eine Art Museum besucht. Es handelt sich um die Höhle von Crocodile Harry. Ein Europäer, der in Australien berühmt wurde, weil er Krokodile nur mit einem Messer getötet hat. Man weiss nicht, wie viele davon er getötet hat. Man geht von einer unglaublichen Menge aus. Ausserdem ist Crocodile Harry bekannt dafür, dass er viele Geliebte hatte. Von jeder Dame hat er Unterwäsche aufgehängt. Als er an einem natürlichen Tod gestorben ist und seine Höhle in ein Museum verwandelt wurde, hat man einen Teil der Unterwäsche entfernt.

Die extremen Temperaturen und der Opal-Abbau führt dazu, dass man in der grössten Stadt der Region (1‘700 Einwohner) in Höhlen unter Boden lebt sogenannten „dugouts“. In diesen Höhlen ist eine konstante Temperatur von 21°C. Sie sind alle mit Kaminen ausgestattet, durch welche der Luftaustausch stattfindet. Heute lebt immer noch mehr als ¾ der Bevölkerung im Untergrund. Nur Geschäfte und einzelne Häuser sind an der Oberfläche. So ist auch unser Hostel im Untergrund, und wir haben sehr geräumige Höhlen mit – für einmal – viel Platz. Nach der Mittagspause haben wir eine eher kleine Opal Mine besucht. Die Erzählungen über die Entstehung und Gewinnung von Opal waren sehr interessant. Anschliessend haben wir einen Künstler und gleichzeitig Tierretter besucht. Dort haben sich die meisten von uns mit einem originalen Boomerang ausgestattet. Der Künstler ist in ganz Australien bekannt dafür, dass er junge Kängurus, Wobats und Koalas aufzieht,  deren Mütter durch einen Unfall auf der Strasse gestorben sind. Die Jungen konnte jedoch noch aus dem Beutel genommen werden und sind ihm zur Aufzucht gebracht worden. Zu der Zeit, als wir da waren, war lediglich ein ca. ein jähriges Känguru da. Abendessen gab es in der nah gelegene Pizzeria (Spagetti Bolognese).
– Umoona Opal Mine

Day 10:
Weil die Kriminalitätsrate in Coober Pedy so hoch ist wie nirgends sonst im Land, haben wir am Vorabend den ganzen Bus und Anhänger ausgeräumt (inkl. Erste Hilfe Kasten) und den Bus unverschlossen gelassen. Deshalb mussten wir trotz des frühen Starts am nächsten Tag das ganze Material wieder einräumen. Abfahrt am Tag 10 war um 05:30 Uhr. Frühstück haben wir im Bus gegessen, so wie ich es an den meisten Tagen praktiziert habe. Kurz nach Coober Pedy haben wir während der Fahrt einen wunderschönen Sonnenaufgang erlebt. Anschliessend sind wir ein langes Stück bis zur Grenze vom Northern Territory (NT) gefahren. Dort haben wir auf einem Parkplatz direkt an der Grenze eine kurze Pause gemacht, die müden Körper gedehnt und einige Bilder gemacht. Zusätzlich haben wir die Uhren eine Stunde zurück verschoben. Wie schon früher erwähnt, kann man in Australien gut Zeitreisen. Zur Mittagszeit haben wir in der geographischen Mitte des Landes Pause gemacht. Dort gibt es eine Tankstelle mit grossem Shop und Take Away sowie einige Emus in einem Gehege. Am Nachmittag haben wir noch einmal etwa 2.5h Fahrt hinter uns gebracht, bevor wir kurz nach 15:00 Uhr in der Kings Creek Station angekommen sind. Rund um die Station gibt es ausser einem Campingplatz praktisch nichts. Auf dem Campingplatz gibt es sehr zu unserer Freude einen Pool. Nachdem wir unseren Platz bezogen haben und die Taschen aus dem Anhänger geräumt sind, haben wir uns im Pool vergnügt. Nach der Erfrischung hat sich ein Teil der Gruppe ans Kochen gemacht. Wir hatten einen Unterstand mit Tischen, eine Art Küchenzeile und fliessendes Wasser, dazu einen Metallschuppen, in welchem diverses Material von G’Adventures gelagert wird. Zum Essen gab es Fleisch vom Grill und einen reichhaltigen Salat. Bevor wir die Schlafsäcke für eine erste Nacht unter den Sternen ausgerollt haben, gab es zum Dessert noch Pavlova. Die Nacht unter den Sternen war eindrücklich, relativ bequem aber hauptsächlich kalt. Am Morgen waren viele enger zusammengerückt.
– Kings Creek Station

Day 11:
Für den heutigen Tag stand die anstrengendste Wanderung auf dem Programm. Wir wurden gerade als die Sonne aufging um 05:30 Uhr geweckt. Wir haben uns mit einem Standard-Frühstück gestärkt. Standard, weil man nach elf Tagen auf Tour sagen kann, wie das Frühstück am nächsten Tag aussehen wird: Toast mit Butter, Confi, Vegimate oder Nutella oder Cornflakes mit warmer Milch. Dazu Tee, Kaffee oder Wasser. Nach der Stärkung haben wir uns auf dem Weg in den Kings Canyon gemacht. Für mich eine der schönsten Landschaften der Welt. Die Wände des Kings Canyons sind zum Teil mehr als 100 Meter hoch und am Talboden ist der Kings Creek. Rund um den Kings Canyon gibt es drei ausgeschilderte Wanderungen. Eine ca. einstündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt (2 km retour). Eine ca. dreistündige Rundwanderung, die sehr beliebt ist. Es gibt am Anfang einen sehr steilen Aufstieg, bekannt als Heartbreak Hill, welcher auf den Rand der Klippen führt. Danach ist die Wanderung mehr oder weniger flach, bis es am Ende wieder runter geht. Nach etwa der Hälfte der Wanderung kommt man zum sogenannten Garden Eden, einem ständigen Wasserloch. Während der Sommerhitze ist die Wanderung möglicherweise nicht begehbar. Grundsätzlich sollte ab einer Temperatur von 36°C nicht mehr gestartet werden und wenn möglich ist der Start in die frühen Morgenstunden zu legen. Das Tragen einer Kopfbedeckung und die Mitnahme von mindestens drei Liter Wasser pro Person ist obligatorisch. Es sind im ganzen Park Ranger unterwegs, welche bei Missachtung hohe Geldstrafe ausstellen. Die dritte Wanderung ist eine mehrtägige rund 22 Kilometer lange Wanderung zu den Kathleen Springs. Nachdem wir unsere Rundwanderung beendet hatten, fuhren wir zurück zur Station, um uns allenfalls zu erfrischen und zu essen (Wraps).

Nach dem Mittagessen haben wir uns auf den Weg zum berühmten Berg gemacht. Die rund dreistündige Fahrt haben wir durch eine Pause am Lake Amadeus unterbrochen. Lake Amadeus ist ein ausgetrockneter Salzsee. Viele haben während der Fahrt geschlafen, denn die Wanderung und die Temperaturen haben unsere Körper erschöpft. Zum Glück kann man sich bei dieser Tour langsam an die heissen und trockenen Temperaturen gewöhnen. So sind wir kurz nach 17:00 Uhr in Yulara angekommen. Yulara ist das Dorf am Rand des Ayers Rock. Um die Ureinwohner nicht zu beleidigen, sollte der Berg nur in seinem originalen Namen „Uluru“ ausgesprochen werden. Weil der Uluru im Naturschutzpark liegt, dürfen dort keine Menschen leben. Aus diesem Grund ist Yulara entstanden. Ausserdem ist in Yulara der Ayers Rock Airport. Einer der kleinsten, aber meist frequentierten Flughafen im ganzen Land! Rund 300’000 Passagiere fliegen jährlich von und zum Ayers Rock Airport. Wir haben uns im Ayers Rock Campground Tours eingerichtet. G’Adventures hat dort ähnlich wie in der Kings Creek Station einen fixen Platz mit kleiner Hütte. Einziger Unterschied ist, dass bei Uluru ein Kühlschrank vorhanden ist und die Hütte abgeschlossen werden kann. Anschliessend haben wir uns auf den Weg in den Nationalpark gemacht. Dort gibt es verschiedene Plätze zum Fotografieren. Das Halten auf freier Strasse resp. am Strassenrand ist streng verboten. So sind wir zum Sunset Lookout Tours gefahren. Einem Parkplatz resp. Aussichtspunkt nur für organisierte Gruppen und Cars. Dort haben wir zum Sonnenuntergang Sekt getrunken und Apéro-Häppchen gegessen. Dies ist ein Standardprogrammpunkt, welchen man mit jeder Tour besucht. Nachdem es dunkler wurde, haben wir uns (leicht beschwipst) auf den Rückweg gemacht. Zum Abendessen haben wir erneut ein BBQ mit Salat genossen. Ein Grossteil der Gruppe hat sich anschliessend rasch in die Schlafsäcke verkrochen, andere haben dringende Telefongespräche geführt (!) und dritte haben bei einem Drink erneut die Spielkarten genutzt.
– Ayers Rock Campground, Yulara Drive

Day 12:
Weckruf um 04:15 Uhr (Wake Wake) und Abfahrt um 05:00 Uhr. Die Nacht war besser als die vorherige, jedoch noch kälter. Temperatur um 22:00 Uhr ca. 28°C, Temperatur um 04:30 Uhr 13°C. Wir haben uns auf den Weg zum Sunrise Lookout gemacht. Dieser ist Richtung Kata Tjuta (Olgas) ausgerichtet. Die Sonne geht jedoch hinter dem Uluru (Ayers Rock) auf und so wird Kata Tjuta (Olgas) schön angestrahlt. Nach dem Sonnenaufgang sind wir zum Startpunkt für die tägliche Wanderung gefahren. Peterman besteht nur aus einem Parkplatz und einem Toilettenhäuschen, ist aber der Startpunkt für einige schöne Wanderungen in den Kata Tjutas (Olgas). Die wohl berühmteste Wanderung führt durch das Valley of Windes. So benannt, weil immer ein Windstoss durchzieht. Für die Aborigines ist sowohl der Uluru (Ayers Rock) wie auch die Kata Tjutas (Olgas) heilig. Beide Ort sind so heilig, dass weisse Menschen oder auch nur das andere Geschlecht die Geschichte hinter dem Ort nicht wissen dürfen. Die dreistündige Wanderung ist wunderschön und sehr abwechslungsreich. Wie auch beim Kings Canyon ist Wasser und Kopfbedeckung obligatorisch. Am Beginn der Wanderung gibt es eine Abschrankung, die bei zu heissen Temperaturen oder zu starken Winden geschlossen ist. Man sollte beide Heiligtümer, Uluru (Ayers Rock) und Kata Tjuta (Olgas), nicht besteigen – es ist eine äusserst starke Beleidigung der Aborigines, dies zu tun. Ab Oktober 2019 ist das Besteigen des Uluru (Ayers Rock) absolut verboten und alle vorhandenen Handläufe und dergleichen wird entfernt. Den restlichen Vormittag haben wir uns im Visitor Center über die Berge und das Leben der Aborigines informiert. Ausserdem hatten wir die Möglichkeit, Kunstwerke direkt bei den Künstlern zu kaufen. Der Nachmittag war zu unserer freien Verfügung. Nach einem Mittagessen in Yulara sind wir zurück auf den Campingplatz gefahren und haben ein wenig relaxt. Für den späteren Nachmittag hatten einige einen Skydive Sprung gebucht. Anschliessend sind wir zu einer Art Abschlussdrink ins Pub gefahren, denn die meisten werden die Tour in Yulara resp. Alice Springs beenden, während der Rest vom Ayers Rock Airport direkt nach Sydney fliegen wird. Achtung: In Yulara kann nur Alkohol konsumieren, wer eine Touristenkarte besitzt! Weil ich mich für einen Sonnenuntergangs-Kamelritt angemeldet habe, habe ich das Abschlussessen im Pub leider verpasst. Der Kamelritt war grossartig und zum Ende gab es einen kleinen Snack. Zum Abendessen gab es für uns vier Kamelreiter ein BBQ.  Anschliessend habe ich auch noch die restlichen Telefongespräche in die Schweiz geführt. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Menschen bedanken, welche ihre knappe Zeit einwenig nach mir gerichtet haben und der Zeitdifferenz getrotzt haben. Merci viu mau für super Gspräch, oh weni uf dr andere site vor wäut bi! 

Day 13:
Schon ist er da, der letzte Tag auf dem atemberaubenden zweiten Teil der Tour. Erneut kam der Weckruf (Wake Wake) um 04:15 Uhr, nach einer etwas ruhigerer und dadurch längeren Nacht. Wir haben uns ohne Frühstück auf den Weg zum Sunset Lookout Tours gemacht und uns dort den Sonnenaufgang hinter dem Uluru (Ayers Rock) angesehen. Nachdem die Sonne endlich hinter dem Berg hervor gekommen ist und uns ein wenig aufgewärmt hat, haben wir einen Teil des Mala Walk gemacht. Dieser Walk umrundet den ganzen Uluru (Ayers Rock) und ist in 3 Stunden gut machbar. Wir haben uns jedoch dafür entschieden, nicht die lange Tour zu machen, sondern nur einen Teil zu besichtigen. Dafür haben wir zurück im Camp ein Speck- und Ei-Frühstück erhalten. Im Anschluss ans ausgedehnte Frühstück haben wir das Camp aufgeräumt und die Taschen für den Flug vorbereitet. Mit einem kurzen Zwischenhalt in Yulara haben wir uns vor 11:00 Uhr auf den Weg zum Flughafen gemacht. Nach einem herzlichen Abschied hat sich der Rest der Gruppe mit Karly auf den fünfstündigen Weg nach Alice Springs gemacht, während wir Verbleibende uns auf den Weg ins Flughafengebäude machten. Karly war und ist die beste Reiseleiterin, die ich kennengelernt habe. Sie hat innert kürzester Zeit eine enge Verbbindung zu uns aufgebaut.

Und dann kam die Gewichtslimite von Virgin Australia auf uns neun zu. Zum Glück war die Dame am Schalter sehr verständnisvoll und so gingen auch 25kg noch als 20kg durch. Bis auf eine Person hatten alle Übergepäck und „Heavy“-Anhänger an der Tasche. Der dreistündige Flug verging sehr rasch. Kurz nach dem Start gab es ein kleines Mittagessen und die meisten haben anschliessend den Schlaf nachgeholt. In Sydney angekommen hatten wir sowohl einen Kulturschock als auch einen Temperaturschock. So viele Menschen und Verkehrsmittel waren wir uns nicht mehr gewohnt. Die Temperatur war ein wenig tiefer als im Outback, der Unterschied machte die Luftfeuchtigkeit aus, die an der Ostküste ins tropische geht. Im Hostel in der Innenstadt angekommen, haben wir eine erste Ladung Wäsche gemacht. Um 19:00 Uhr fand das Willkommens-Treffen mit der neuen Gruppe und unseren neuen Tourguides statt. Die ganze Outback-Crew hat während des anschliessenden Abendessen (Chicken Schnitzel Nr. 3) noch weiter Wäsche gemacht und ist anschliessend total erschöpft in die Betten gefallen.
– Wake Up Sydney, 509 Pitt St.

Bis baud 🙂

Anna

 

Wilpena Pound
Blinman
Kunst Talc Alf
Anna auf dem Oodnadatta Track
„Kunst“ im Outback
Coober Pedy – Corcodile Harry
Coober Pedy – Umoona Opal Mine
Coober Pedy – Sonnenuntergang
Kings Creek Station – Nachtlager
Kings Canyon
Uluru (Ayers Rock)
Gruppenbild mit Uluru; Amelia, Louisa, Verena, Juliana, Anna, Pauline, Lea, Debs, Laura, Tanja, Karly, Katy, Steph und Malin (von links nach rechts)
Gruppenbild ll mit Uluru; Yigang, Sebastian, Simon, Tom, Joel, Timo, Dru und Karly (von links nach rechts)
Kata Tjuta (Olgas)
Kata Tjuta (Olgas) – Valley of Winds
Yulara – Kamelritt
Nahaufnahme Uluru (Ayers Rock)
Karly