#8 Australia – Internet

Hallo zäme

Zurzeit bin ich auf einer Rundreise an der Ostküste resp. im Outback. Wie den meisten bekannt sein dürfte ist die Internetverbindung in Australien sehr schlecht. Aus diesem Grund kann ich im Moment keine Bilder auf diesen Blog hochladen. Ausserdem sind die Aufenthalte auf dieser Reise eher kurz, was es noch schwieriger macht regelmässig Beitrag zu publizieren. Sorry! Voraussichtlich nächster Beitrag kommt am 17. Dezember :-).

Bis baud 😉

Anna

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#7 Australia – Scarborough IV

Hallo zäme

Mittlerweile ist die Schule endgültig vorbei. In den letzten drei Wochen haben wir uns vertieft auf die Abschlussprüfung vorbereitet und uns in allen Bereichen nochmals verbessert. Diese Wochen sind, wie die ganze Zeit in Scarborough, rasend schnell vergangen. Am Ende waren einige von uns noch nicht bereit für denn nächsten Abschnitt, sei es die Prüfung, die Heimreise oder zum Reisen. Vielleicht hatten wir auch das Gefühl nicht genug unternommen zu haben oder die Zeit zu wenig genossen zu haben. Im Nachhinein kann ich aber sagen, wir haben die Zeit genossen und sehr viel erlebt.

In denn letzen Wochen haben wir an den Wochenenden nicht mehr sehr viel unternommen, denn für die meisten stand die Prüfung direkt vor der Türe und der Lernstoff musste wiederholt werden. Mitte November, zwei Wochen vor meiner Abreise, zog meine Gastfamilie in ein neues Haus. Ins alte Haus zog ihr Sohn mit seinem Kolleg. Sie hatten mich schon Mitte Oktober darüber informiert und mir ihren Sohn vorgestellt. Damals haben sie mir auch gesagt, dass es meine Entscheidung ist ob ich mit ins neue Haus ziehe oder bleibe und die restlichen zwei Wochen mit ihrem Sohn verbringe. Ich habe mich dazu entschlossen im alten Haus zu bleiben. Ich sah keinen Sinn darin, für zwei Wochen meine Sachen zu packen, umzuziehen, wieder einrichten und dann wieder alles einpacken. Es war eine gute Entscheidung. Die letzte Woche vor ihrem Auszug war ein Chaos. Im Wohnzimmer stapelten sich Kisten und Möbel und gekocht wurden hauptsächlich Fertiggerichte und Take-aways :-). Dann Mitte Woche, ein Teil der Möbel war schon weg, kamen schon wieder neue Möbel. Am grossen Umzugstag bin ich mit einer Kollegin nach Fremantle gegangen, leider hat das Wetter wieder einmal nicht mitgespielt und so konnten wir nicht baden gehen.

Meine neuen Mitbewohner benötigen deutlich weniger Zeit zum einräumen als meine eigentliche Gastfamilie… Vielleicht lag es auch an mir… Ihr kennt mich, ich habe nicht gerne Chaos :-). So, habe ich die beiden zur Eile angetrieben. Fazit: Es hat funktioniert und ich hatte beinahe 1.5 Wochen ein gemütlich eingerichtetes Haus. Meine Mitbewohner waren James (Sohn meiner Gastmutter), sein Kolleg James und ihre Hündin Tina. Ich bin immer noch kein grosser Fan von Hunden, aber nach drei Monaten im gleichen Haushalt, kann ich nun damit leben. James, fragte mich ob ich lieber einen Hund oder eine Katze hätte, wenn ich mich entscheiden müsste. Ich habe mich für den Hund entschieden. Das Leben mit den beiden war etwas komplett anderes als mit einer Familie. Ich habe häufiger mit James an einem Tisch gegessen, als mit der Familie während 2.5 Monaten. Dagegen war der Fernseher im Herrenhaushalt praktisch nie an, dafür die Musikanlage zum Teil fasst überlastet. Man muss wissen, James (Sohn) ist nebenberuflich DJ und der andere James kein riesiger Fan von James’s Musik… James Nr. 2 ist nach nur vier Tagen in die Ferien nach Japan abgereist und ich war mit James Nr. 1 und Tina alleine. Wir hatten viele gute Gespräche mit und ohne Bier, ein paar lustige Situationen mit Tina und einen interessanten Musikabend. 

Die letze Woche in der Schule war nochmals anstrengen. Es fand zum Abschluss noch einmal ein stark verkürzter Mock-Test statt (siehe Beitrag vom 5. November 2018). Mit dem Ziel optimal auf die Prüfung vorbereitet zu sein. Wer nicht gut vorbereitet war, ist nun in seinen Büchern versunken. Während der ganzen Sommerzeit findet in Scarborough am Donnerstag Abend einen Sonnenuntergangsmarkt statt. Am letzen Donnerstag hatte ich mich mit meiner ganzen Gastfamilie und James dort verabredet um meinen Abschied zu feiern. An diesem Tag wurde der Markt seinem Namen gerecht und der Sonnenuntergang war atemberaubend. Solltet Ihr einmal während dieser Zeit in Perth sein, besucht unbedingt diesen Markt. Es gibt viele verschiedene Stände mit Essen aus der ganzen Welt, am Strand eine Liveshow und als Zugabe den Sonnenuntergang. Wenn um 21:00 Uhr der Markt langsam schliesst, gehen einige wieder Heim andere zieht es Richtung Bar. Hier meine drei Favoriten aus Scarborough:

  • The Lookout Bar – 148 The Esplanade, Scarborough WA 6019
  • El Grotto – 5/148 The Esplanade, Scarborough WA 6019
  • Oceans 6019 – 1 Manning St, Scarborough WA 6019

Der letze Tag in der Schule war sehr entspannt. Mit unserem Lehrer haben wir ein BBQ und die Übergabe der Zertifikate am Strand geplant. BBQs haben in Australien eine grosse Bedeutung und vielen Familienfeiern finden bei einem BBQ an einem Strand oder in einem Park statt. Statt eines normalen Schulbeginns um 09:00 Uhr fand ein offener Schulbeginn statt. „Kommt einfach wann ihr Bock habt, einfach vor 11:30 Uhr“. So waren um 09:30 Uhr vier von 14 Schülern anwesend. Aber um halb zwölf waren wir beinahe komplett… In der Zwischenzeit haben wir einige Spiele gespielt, Geschichten erzählt und viel gelacht. Das BBQ am Strand war auch sehr lustig und wir haben viel gegessen.

Unser Lehrer Jay war einer der besten Lehrer die ich je hatte. Er hat mit viel guter Laune und Witz uns seine Sprache näher gebracht, dabei aber nie das Ziel, die Prüfung, aus den Augen verloren. Er ist auf jeden Wunsch eingegangen und war sogar zu den nervigsten immer höflich. Auch wenn diese alle anderen zur Weissglut getrieben haben :-P.

So möchte ich mit zum Ende von diesem Beitrag bei einigen Personen bedanken, auch wenn einige davon diesen Blog nie lesen werden (es ist halt nicht Englisch).  Vielen Dank für alles an: Sue und Carl, Riley, Harry und Sarah, James und James, Jay, Girls and Boys:-).

Während die meisten anschliessend direkt die Prüfung geschrieben haben und dann nach Hause geflogen oder auf eine Reise gestartet sind. Bin ich direkt am nächsten Tag nach Melbourne geflogen. Fortsetzung folgt….

Liebi Grüess

Anna

Sunset Skyline Perth
Weihnachtszeit in Perth
Letztes „Familienessen“ – Sarah, Sue, James und Riley
Tina
Sunset Scarborough Beach
Sunset Scarborough Beach
Scarborough Beach
Nicht ganz ernst gemeintes Zertifikat

 

#6 Australia – Scarborough III – Bali

Hello

Surprise, Surprise…

Ich habe mit meinen Schulkolleginnen ein verlängertes Wochenende in Bali verbracht. Bali ist von Australien aus gut zu erreichen und vergleichsweise günstig. Die Flugzeit beträgt rund 3 Stunden und 45 Minuten. Dies ist für australische Verhältnisse wenig :-). Da wir mit einem Touristen Visum in Australien sind, haben wir keine Schulpflicht. Natürlich wird uns empfohlen die Schule nach Möglichkeit immer zu besuchen. Aber es wurde uns auch gesagt, dass die drei Monate anstrengend werden und eine Pause von zwei bis drei Tagen kein Problem darstellen sollte. So haben wir beschlossen uns eine Pause zu gönnen und sind am Mittwoch Abend von Perth nach Denpassar geflogen.

Bali ist eine Insel des Inselstaates Indonesien. Der Hauptort ist Denpassar. Es leben rund 4,2 Mio. Einwohner in Bali (2014). Rund 92 % der Bevölkerung sind Hinduistischer Glaubensrichtung, während in gesamt Indonesien 95 % der Bevölkerung Muslime sind. Bali ist hauptsächlich für seine Tempel und Reisfelder sowie für günstige Ferien bekannt.

Wir haben uns vor der Abreise ein Programm zusammen gestellt und einige Touren gebucht. Unsere Basis lag in Seminyak an der Süd-West Küste in unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt. Dort haben wir uns eine wunderschöne Villa gemietet. Die Villa hat uns pro Nacht und Person CHF 34.- gekostet. Zu unserem Programm, einige Personen haben nicht an jeden Programmpunkt teilgenommen.

Mittwoch

  • Abflug in Perth um 17:30 Uhr
  • Ankunft in Denpassar um 21:15 Uhr
  • Anschliessend lange Schlange bei der Einreise und Zollkontrolle.
  • Kulturschock Nr. 1, jeder will dir ein Taxi vermitteln und ist sehr sehr hartnäckig. Dies war für uns sehr ungewohnt und wir waren mit der Situation etwas überfordert.
  • Ankunft in der Villa um ca. 23:15 Uhr

Donnerstag

  • Abholung in der Villa um 9:00 Uhr
  • Tour: „Höhepunkte von Ubud: Tour mit Dschungelschaukel“
  • Kaffeeplantage, mit einer Verkostung der verschiedenen Kaffee- und Teesorten. Gegen einen Aufpreis konnte auch der teuerste Kaffee der Welt probiert werden. Die Kaffeebohnen werden von einem Katzen ähnlichen Tier gefressen und nach dem ausscheiden, geschält und gereinigt. Preis bis zu CHF 750.- für ein Kilo.
  • Monkey Forest, dort leben ca. 950 Affen. Der Besuch ist sehr lohenswert.
  • Jungel Swing, es ist sehr eindrücklich auf einer Schaukel über den Urwald zu schwingen. Das Hauptziel ist jedoch das perfekte Bild zu machen. Diese Schaukeln sind wie so vieles auf Bali durch Instagram bekannt geworden.
  • Mittagessen bei der Jungel Swing
  • Tirta Empul Tempel, wir hatten die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Tempeln. Einem eher touristischen und einem ruhigen. Wir haben uns für den Ruhigen entschieden. In jedem Tempel gibt es drei unterschiedliche Tempel. Jeder Ort hat mehrere Tempel, auch jede Familie hat ihren eigenen Tempel und an wichtigen Punkten in Ort gibt es sie auch noch.
  • Tegalalang Reisfelder, hauptsächlich eine grosse Touristenattraktion. Die weniger bekannten Reisfelder, sind Teil des UNESCO Weltkulturerbes.
  • Tegenungan Wasserfall, eine weitere Touristenattraktion. Gemäss unserem Tourguide gibt es noch schönere Wasserfälle, aber dieser ist sehr beliebt.
  • Rückkehr ca. 20:30 Uhr, die späte Rückkehr ist dem unberechenbaren Verkehr zu zuschieben.

Freitag

  • An diesem Tag habe ich die Tour ausgelassen und habe stattdessen mit einer Kollegin die Villa und Seminyak genossen.
  • Tour: „Best of Nusa Penida Full-Day Tour by Fast Boat“
  • Abholung 7:00 Uhr
  • Kelingking Beach
  • Broken Beach
  • Angel’s Billabong
  • Crystal Bay
  • Rückkehr ca. 20:00 Uhr

Samstag

  • An diesem Tag haben wir zwei Touren gebucht, eine am Vormittag und die andere am späten Nachmittag resp. Abend.
  • Die Vormittags Tour habe ich wider weggelassen und die Villa in vollen Zügen genossen.
  • Tour: „Quad-Abenteur auf Bali“
  • Abholung 7.00 Uhr
  • Quad Bike fahren
  • Mittagessen
  • Rückkehr ca. 12:30 Uhr
  • Tour: „Private Uluwatu-Tempel und Kecak Fire Dance Abendtour mit Abendessen“
  • Abholung 14:30 Uhr
  • Uluwatu Tempel, eine riesige Tempelanlage, hauptsächlich für beeindruckende Bilder von der Küste. Viele vorwitzige Affen.
  • Traditioneller Feuertanz, wird während dem Sonnenuntergang im Uluwatu Tempel aufgeführt. Beeindruckende Show, aber die Sitzplätze sind unbequem. Während der gesamten Zeit in der Tempelanlage waren wir eine Art Attraktion. Viele asiatische Touristen wollten ein mehr oder weniger auffälliges Foto mit uns machen.
  • Rückkehr ohne Abendessen ca. 20:45 Uhr

Sonntag

  • Shoppen und Entspannung in Seminyak
  • Abreise aus der Villa 16:30 Uhr
  • Geplant war der Abflug um 20:40 Uhr. Auf Nachfrage am Kundendienst, weil unser Flug nicht auf den Bildschirmen aufgeführt war, wurde uns mitgeteilt, dass der Flug aufgrund eines technischen Problems gestrichen worden sei. Wir wurden auf einen Flug am Montag um 12:55 Uhr umgebucht. Die Airline hat uns ein Hotel inkl. Frühstück und Transport zur Verfügung gestellt. Das IBIS Kuta Bali ist offiziell ein drei Stern Hotel, meiner Meinung nach jedoch schlechter zu bewerten.

Montag

  • Abholung 10:00 Uhr
  • Abflug 12:55 Uhr
  • Ankunft Perth 16:30 Uhr
  • Ankunft Scarborough 18:15 Uhr

Ich habe die Zeit in Bali sehr genossen. Einzig das Klima ist sehr ermüdend :-). Die Temperatur lag bei ca. 30°C und die Luftfeuchtigkeit bei ca. 75 %. Ausserdem beginnt im November die Regenzeit, davon haben wir glücklicherweise nicht allzu viel mit gekriegt. Das Land und die Menschen haben mir sehr gut gefallen, aber ein Besuch reicht für mich. Man muss gut handeln und mit den Bestürmungen gut umgehen können.

Danke ad Daria, Fabienne, Maike, Rahel, Romina und Sarah für d’Begleitig. Mir hei es super Weekend zäme verbracht u viu erläbt :-).

Jetzt geht die Schule noch drei Wochen weiter bis die grosse Reise beginnt. Ich werde die verbleibenden Tage in Perth und mit meiner Gastfamilie in vollen Zügen geniessen.

Bis bald 🙂

Anna

Kaffeeplantage
Kaffeeplantage – Kaffee- und Teedegustation
Monkey Forest
Monkey Forest
Jungle Swing
Tirta Empul Tempel
Tirta Empul Tempel
Reisfelder
Uluwatu Tempel
Uluwatu Tempel
Traditioneller Feuertanz
Traditioneller Feuertanz
Seminyak Beach